Gefahren einer laktosefreien Ernährung
Vorsicht vor einer Calcium-Unterversorgung
Menschen mit einer Laktose-Intoleranz sind in besonderem Maße der Gefahr einer Calcium-Unterversorgung ausgesetzt. Dies kann langfristig schlimme Folgen haben, denn Milch und Milchprodukte sind die wichtigsten Lieferanten von Calcium in der menschlichen Ernährung. Wer wegen einer Laktose-Intoleranz größtenteils oder völlig auf diese Nahrungsmittel verzichtet, setzt sich der Gefahr aus, einen Calciummangel zu erleiden.
Selbst bei einer ausgewogenen Ernährung ist es schwierig, dem Körper den lebenswichtigen Mineralstoff Calcium in ausreichenden Mengen zuzuführen. Durch den Verzicht auf Milchprodukte als Haupt-Calciumlieferanten steigt das Risiko, eines Tages an einer schweren Folgekrankheit wie zum Beispiel der Osteoporose (Knochenschwund) zu erkranken.
Knochenschwund durch Calciummangel
Auf diese riskante “Nebenwirkung” einer laktosefreien Diät weisen Wissenschaftler immer wieder hin. Zwar kann man durch eine gezielte Nahrungsumstellung seinen Calciumbedarf auch ohne Milchprodukte decken (Ratschläge hierzu finden Sie im Buch Laktose-Intoleranz - Wenn Milchzucker krank macht). Dies erfordert allerdings einen erheblichen diätetischen Aufwand und ist daher nicht für jedermann praktikabel.
Hilfe versprechen Lactase-Enzyme und Calciumsupplemente
Wer nicht immer selber kochen kann oder will oder auch berufsbedingt auf Kantinen, Fast-Food und Snacks angewiesen ist, hat häufig einen stark eingeschränkten Speiseplan. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, mit Hilfe von Lactase-Präparaten die Verträglichkeit von laktosehaltigen Lebensmitteln zu verbessern. Viele Betroffene erweitern durch die Verwendung dieser Enzyme erfolgreich ihren Speiseplan daheim und unterwegs. Außerdem raten Fachleute dazu, im Falle einer Laktose-Intoleranz Calcium in Tablettenform zuzuführen oder laktosefreie Milch und Milchprodukte in den täglichen Speiseplan aufzunehmen.
Aktuelle Meldungen zur Laktose-Intoleranz
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(Milchzucker-Unverträglichkeit), Archiv 5:
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- Verbreitung der primären Laktose-Intoleranz
- Genetische Hypothese
- Laktase-Aktivität der Nordeuropäer
- Geringe Sonnenexposition
- Milchzucker-Unverträglichkeit bei Säuglingen
- Milchzucker-reduzierte Milchsorten
- Laktase-Präparate und lactosereduzierte Milchprodukte
- Laktosefreie Milch-Alternativen
- Effiziente gentechnische Behandlung


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